Sonnenbrillen für Skifahrer

Der typische Anblick eines Skifahrers oder Snowboarders lässt sich wie folgt beschreiben: Er trägt dicke Schuhe, eine Wasserdichte Hose und meist farblich dazu passende Jacke. Ein dickes Paar Handschuhe, manchmal ein Schal und in den letzten Jahren vor allem Helm! Und das Gesicht bedeckt üblicherweise bei einem Großteil der Wintersportler eine dicke, schützende Skibrille.

Skifahrer mit Helm und Schneebrille
Quelle: ASiS

Doch ab und zu sieht man vereinzelt Wintersportler mit einer Sonnenbrille anstatt einer Skibrille. Würde man einen solchen Wintersportler fragen wieso er eine Sonnenbrille anstatt einer Schneebrille trägt würde man vermutlich folgende Aussagen bekommen: Mit einer Sonnenbrille spüre ich mehr Sonne im Gesicht und fühle mehr Wind. Vor allem Frühling tummeln sich viele Sportler mit Sonnenbrille anstatt Skibrille. Deshalb bringen fast alle Hersteller Modelle auf den Markt, die für den Wintersport geeignet sein sollen.

Was muss eine Sonnenbrille für Skifahrer können?

Eine Sonnenbrille für Skifahrer muss mehr können als die übliche Sonnenbrille die in der Stadt getragen wird. A und O ist natürlich ein guter UV-Schutz. Daneben ist ein guter Sitz, Schutz vor Wind und Wetter, Überblick, Kontrast, Schärfe und mittlerweile schon fast ein Muss, Helmkompatibilität sehr wichtig für die Kaufentscheidung.

Die Scheibe

Was jeden Wintersportler nervt ist eine beschlagene Brille. Um so etwas zu verhindern gibt es mittlerweile verschiedene Lösungen auf dem Markt. Doppelscheiben, Antibeschlagbeschichtungen und Belüftungssysteme helfen ein beschlagen der Brille zu verhindern. Die Stärke der Tönung und die Farbe der Scheibe haben keinen Einfluss auf den UV-Schutz. Brillen mit die der CE-Norm entsprechen bieten einen UV-Schutz der den EU-Mindestanforderungen genügt. Die Farbe der Scheibe hat maßgeblichen Einfluss auf den Verwendungszweck. So ist die Farbe Gelb bei Bewölkung, Dämmerung und Nebel ideal. Rotbraune Scheiben erhöhen die Kontraste. Orange Scheiben hellen auf, bringen Tiefenschärfe und reduzieren Hell-/Dunkel-Übergänge.

Scheibenwechselsysteme

Jeder Wintersportler kennt das: In der Früh Nebel, mittags strahlender Sonnenschein und nachmittags schneit es. Das bedeutet, dass die am Morgen ausgewählte Sonnenbrille in der Früh perfekt ist, allerdings schon bereits mittags als nicht optimal erweist. Um trotz ständigem Wetterwechsel perfekte Sichtbedingungen zu haben kann man einerseits verschiedene Sonnenbrillen mitnehmen, andererseits kann man auch einfach eine Sonnenbrille kaufen, bei der sich die Scheiben austauschen lassen. Solche Scheibenwechselsysteme ermöglichen es mit wenigen Handgriffe auf hellere oder dunklere Scheiben zu wechseln. Sie können ihrer Sonnenbrille den Bedingungen anpassen.

Die Gläserwahl

Die Gläser der neuen Sonnenbrille sollten natürlich die richtige Tönung haben. Die Tönung von Sonnenbrillen wird in 4 Stufen angegeben. Die Kategorie 3 ist dabei für den Wintersport geeignet. Die Kategorie sollten sie in Betracht ziehen, wenn sie Wintersport auf einem Gletscher betreiben. Damit die Augen nicht so schnell ermüden ist es sinnvoll darauf zu achten, dass die Sonnenbrille polarisierende Gläser besitzt. Diese verringern die Lichtreflexion von z.B. Schnee.

Sehstärke

Auch Brillenträger können ohne Gefahr Wintersport machen. Manche Sportbrillen werden mit optischem Korrektureinsatz angeboten, einige Firmen liefern sogar individuell geschliffene Gläser. Eine Alternative die immer funktioniert, ist die Verwendung von Kontaktlinsen unter der Sonnenbrille.